Nach zwei Naechten in Auckland zum Jetlag ueberwinden und mich-organisieren gings mit Stray Travel (dazu spaeter mehr) nach Northland zur Bay of Islands. Dort ist alles voller Straende, Inseln, usw. und das Klima ist mindestens subtropisch. Nach einer kurzen Kajakfahrt auf eine kleine Insel (mit Wein am Strand) gings am naechsten Tag zum Cape Reinga, den noerdlichsten Zipfel der Nordinsel:
Rueckfahrt ueber den 90-Mile-Beach, der uebrigens offizieller Highway ist. Auf dem Bild sieht man rechts von dem hintersten Felsen einen Baum wenn men genau hinschaut. Von dort aus begeben sich die Seelen der Maori nach dem Tod auf ihre Reise. Weitere Aktivitaeten: Sandboarding (ja, der kleine Punkt bin ich) und Bootstour in der Bay. Dann gings auch schon wieder nach Sueden zurueck.
Heute bin ich in Thames auf der Coromandel Peninsula, dem idealen Ausgangspuntk fuer die fantastische 7-stuendige Wanderung zu den knapp 800 Meter hohen Pinnacles, von denen man fast rundum auf die umliegenden Berge schauen kann und das Meer zu beiden Seiten der Halbinsel sieht.
Die Vegetation ist hier auch deutlich gruener als im leicht trockenen Norden: schoene Baumfarne und diverse Palmen wechseln sich mit anderem Gruenzeug ab.
Morgen gehts nach Hahei auf der anderen Seite der Halbinsel.
Achja, mein aktueller Transportmodus ist wie folgt: Stray Travel faehrt kreuz und quer in mehreren miteinander kombinierbaren Routen durch die Gegend, haelt auch zwischendurch an den interessanten Orten an (Supermaerkte, Vogel-Krankenhaus mit Kiwi-Streichelmoeglichkeit, Aussichtspunkte) und setzt einen abends an einem Backpacker-Hostel ab mit garantierter Unterkunft fuer die erste Nacht. Am naechsten Morgen faehrt man weiter oder bleibt eben wo man ist. Hier in Thames halten sie zwar nicht, aber man kann sich auch einfach so absetzen und wieder aufsammeln lassen. Sehr praktisch, aber natuerlich auch etwas unentspannt weil man immer zusammen mit einer Busladung Backpacker ankommt.
Bin auch bisher nie alleine unterwegs gewesen, man findet im Bus oder in den Hostels sehr leicht Leute fuer alle Aktivitaeten. Achja, apropos Hostels: Mein Lebensstandard hat sich zusammen mit meinem scheinbaren Reichtum dramatisch verringert: fuer das Geld, das in Thailand einen Bungalow am Strand und 3mal Essen im Restaurant ermoeglicht, bekomme ich hier ein Bett im 8er-Schlafsaal (ohne Essen). Aber dafuer habe ich auch mal wieder gekocht...