Hier ist jedes zweite Dorf das "Whatever Capital of the World" - Queenstown ist das "Adrenaline Capital of the World", weil hier staendig Leute von Bruecken und aus Flugzeugen springen, mit absurd schnellen Booten durch Canyons jetten oder sich samt Mountainbike mit dem Helikopter auf Bergen absetzen lassen. Hier die Nevis Highwire Platform, von der sich angeblich verrueckte Leute 134m in die Tiefe stuerzen, geruechteweise:

Direkt neben meinem Hostel ist ein Gondel, mit der man auf einen Berg gelangt. Ich wollte die $25 nicht bazahlen und bin zu Fuss hochgelaufen und dann noch ein Stueckchen weiter. Von oben (hier ist eine Kartbahn, Paraglider, ein weiterer Bungee,...) hat man einen netten Blick auf die Stadt und den Lake Wakatipu.




Am Morgen der Abreise von Queenstown richtung Milford Sound (hatten dort einen Overnight Cruise gebucht) kam die Ansage vom Busfahrer: die Milford Road, der einzige Zugang dorthin, ist unter 5000 Kubikmeter Erde begraben. Planaenderung: 2 Naechte in Te Anau ("Walking Capital of the World") auf dem Weg dorthin. Dort war es erst regnerisch, spaeter besser und ich bin ein paar kleine Stuecke des Kepler Track gegangen. Als Ersatz fuer den touristisch (zu) gut erschlossenen Milford Sound habe ich dann die Nacht auf einem kleinen Boot im Doubtful Sound verbracht. Mit nur 6 Passagieren und 2 Crewmitgliedern waren das sehr entspannte 16 Stunden im Fjord, mit Wasserfaellen von allen Seiten, gutem Dinner und passend-duesterem Wetter.


Der Regenwald auf den Bergen kommt fast ohne Erschicht aus: Die Baeume halten sich mit ihren Wurzeln gegenseitig fest und Wasser ist mit 7000mm Regen im Jahr reichlich vorhanden und braucht nicht gespeichert zu werden. Manchmal rutscht die Vegatationsschicht lawinenartig ab (ein "Treeslide") und auf dem nackten Fels muessen die Flechten und Moose wieder ganz von vorne anfangen. Das Schiff neben dem Treeslide hier ist uebrigens recht gross:



Danach war die Milford Road auch wieder offen, sodass ich nun in den Genuss beider Fjorde gekommen bin. Die Strasse selbst hat auch was (man sieht sie am rechten Bildrand)


In Milford war ich nur zwei Stunden auf einem riesigen Touristen-Schiff mit auswaendig gelernten Lautsprecheransagen anstatt persoenlichen Diskussionen mit dem Skipper.

Die Unterkunft fuer die Nacht war eine Holzhuette ohne Strom (Licht per Generator bis 22:30) und Holzofen als Heizung. Nett.
Dann nach Stewart Island, manchmal als die dritte Insel Neuseelands bezeichnet. Es liegt suedlich der Suedinsel auf 47grad suedlicher Breite, also so weit suedlich wie Oesterreich noedlich liegt - nur ohne Golfstrom. Mit fuer hier voellig untypischem gutem Wetter (auch die Locals waren begeistert) waren das zwei angenehme Tage des Insel-Erkundens. Auf einer kleinen Nebeninsel ist ein Vogelschutzgebiet, in dem man nachts angeblich auch wilde Kiwis findet (leider faehrt das letzte Wassertaxi vor der Daemmerung zurueck), aber auch viel anderes Gefluegel sehen und hoeren kann. Die Bilder sehen nach Badewetter aus, aber dafuer ist es inzwischen viel zu kalt.

Das braune runde Ding auf dem Kai ist ein Weka, einer von Neuseelands obskuren flugunfaehigen Voegeln.

Gestern waren wir Fischen - zwischen 10 und 15 Blue Cod hat jeder in zwei bis drei Stunden gefangen, nur mit Leine und Haken ohne Angelrute. Wer soll das alles essen?
Heute regnet es und ich verbringe dem letzten Tag auf der Insel mit lesen, Blog pflegen, Bilder angucken, Tee trinken und an zuhause denken.
Direkt neben meinem Hostel ist ein Gondel, mit der man auf einen Berg gelangt. Ich wollte die $25 nicht bazahlen und bin zu Fuss hochgelaufen und dann noch ein Stueckchen weiter. Von oben (hier ist eine Kartbahn, Paraglider, ein weiterer Bungee,...) hat man einen netten Blick auf die Stadt und den Lake Wakatipu.
Am Morgen der Abreise von Queenstown richtung Milford Sound (hatten dort einen Overnight Cruise gebucht) kam die Ansage vom Busfahrer: die Milford Road, der einzige Zugang dorthin, ist unter 5000 Kubikmeter Erde begraben. Planaenderung: 2 Naechte in Te Anau ("Walking Capital of the World") auf dem Weg dorthin. Dort war es erst regnerisch, spaeter besser und ich bin ein paar kleine Stuecke des Kepler Track gegangen. Als Ersatz fuer den touristisch (zu) gut erschlossenen Milford Sound habe ich dann die Nacht auf einem kleinen Boot im Doubtful Sound verbracht. Mit nur 6 Passagieren und 2 Crewmitgliedern waren das sehr entspannte 16 Stunden im Fjord, mit Wasserfaellen von allen Seiten, gutem Dinner und passend-duesterem Wetter.
Der Regenwald auf den Bergen kommt fast ohne Erschicht aus: Die Baeume halten sich mit ihren Wurzeln gegenseitig fest und Wasser ist mit 7000mm Regen im Jahr reichlich vorhanden und braucht nicht gespeichert zu werden. Manchmal rutscht die Vegatationsschicht lawinenartig ab (ein "Treeslide") und auf dem nackten Fels muessen die Flechten und Moose wieder ganz von vorne anfangen. Das Schiff neben dem Treeslide hier ist uebrigens recht gross:
Danach war die Milford Road auch wieder offen, sodass ich nun in den Genuss beider Fjorde gekommen bin. Die Strasse selbst hat auch was (man sieht sie am rechten Bildrand)
In Milford war ich nur zwei Stunden auf einem riesigen Touristen-Schiff mit auswaendig gelernten Lautsprecheransagen anstatt persoenlichen Diskussionen mit dem Skipper.
Die Unterkunft fuer die Nacht war eine Holzhuette ohne Strom (Licht per Generator bis 22:30) und Holzofen als Heizung. Nett.
Dann nach Stewart Island, manchmal als die dritte Insel Neuseelands bezeichnet. Es liegt suedlich der Suedinsel auf 47grad suedlicher Breite, also so weit suedlich wie Oesterreich noedlich liegt - nur ohne Golfstrom. Mit fuer hier voellig untypischem gutem Wetter (auch die Locals waren begeistert) waren das zwei angenehme Tage des Insel-Erkundens. Auf einer kleinen Nebeninsel ist ein Vogelschutzgebiet, in dem man nachts angeblich auch wilde Kiwis findet (leider faehrt das letzte Wassertaxi vor der Daemmerung zurueck), aber auch viel anderes Gefluegel sehen und hoeren kann. Die Bilder sehen nach Badewetter aus, aber dafuer ist es inzwischen viel zu kalt.
Das braune runde Ding auf dem Kai ist ein Weka, einer von Neuseelands obskuren flugunfaehigen Voegeln.
Gestern waren wir Fischen - zwischen 10 und 15 Blue Cod hat jeder in zwei bis drei Stunden gefangen, nur mit Leine und Haken ohne Angelrute. Wer soll das alles essen?
Heute regnet es und ich verbringe dem letzten Tag auf der Insel mit lesen, Blog pflegen, Bilder angucken, Tee trinken und an zuhause denken.